TimeLapse/Zeitraffer – Tutorial

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Ich denke die meisten von euch haben schon das eine oder andere Zeitraffer-Video gesehen und falls sich jemand von euch fragt oder einfach schon immer mal genauer wissen wollte wie man solch ein Video erstellt habe ich mal ein Tutorial dazu erstellt.

Also, es soll um Zeitraffer gehen und was ihr alles benötigt um euer eigenes Video zu erstellen. Sowohl um die Hardware, als auch um die Software.

Das wichtigste was ihr natürlich braucht ist eine Kamera die eine Intervallauslösung beherrscht. Ob diese nun direkt von der Kamera ausgeführt wird oder von einem externen Gerät ausgelöst wird ist in diesem Falle egal. Wichtig ist das die Bilder die ihr macht in einem bestimmten Intervall aufgenommen werden der während der Aufnahme immer gleich bleibt. Des weiteren sollte sich die Kamera während der Aufnahme so wenig wie möglich bewegen. Hierfür nehmt ihr am besten ein solides Stativ da selbst etwas stäkerer Wind am Ende in der Sequenz zu sehen sein kann. Plant außerdem für die Aufnahme etwas Zeit ein oder sucht euch eine Location wo ihr die Kamera auch alleine stehen lassen könnt.

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Canon EOS 600D / Tokina 11-16 2.8 @ F3.2 – 15mm / ISO 1600 – 4s

Software

Nun also zu der Software die ihr benötigt. Das wichtigste Werkzeug ist hierbei Adobe Photoshop Lightroom. Damit könnt ihr Fotos öffnen, bearbeiten und, für uns das wichtigste, Fotosequenzen als Video exportieren. Das zweite Programm ist LRTimeLapse. Hiermit könnt ihr lineare oder benutzerdefinierte Übergange zwischen zwei Punkten eines Parameters berechnen und abspeichern. Sehr wichtig wird dieses Programm bei Zeitraffern, wo ihr die Belichtung während der Aufnahme ändert (Tag zu Nacht).

Außerdem braucht ihr für die Ausgabe in Lightroom mit dem Diashowmodul noch die vorgefertigte Zeitraffertemplates. Diese müsst ihr in euren Lightroom Vorgabe-Ordner einfügen. Um diesen zu öffnen, geht ihr in Lightroom auf Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Vorgaben -> Vorgabenkatalog anzeigen. Hier fügt ihr die Templates ein.

Hardware

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In Richtung Hardware benötigt ihr wie schon erwähnt eine Kamera mit der ihr in immer gleich bleibenden Zeiten Bilder aufnehmen könnt. Für Canon DSLR’s benötigt ihr einen Kabel/Funk-Fernauslöser . Bei Nikon DSLR’s ist eine Intervallfunktion schon serienmäßig eingebaut.

Desweiteren müsst ihr wie schon erwähnt beachten das die Kamera während der Aufnahme ruht und sich nicht bewegt. Hierfür könnt ihr ein Stativ benutzen oder eine
beliebige solide Unterlage.

Für längere Aufnahmen kann es außerdem sein das der Akku schlapp macht. Um den entgegen zuwirken kann man sich entweder ein Batteriegriff besorgen oder man schließt die Kamera direkt an das Stromnetz an.

Denkt außerdem immer daran vorher zuschauen ob noch genügend Speicherplatz auf euer Speicherkarte zur Verfüge steht. Ihr könnt euch im Display anzeigen lassen wie viele Bilder ihr noch schießen könnt. Reichen diese für eure Sequenz? Immer vorher prüfen!

Bevor ihr die Kamera startet deaktiviert ihr am besten noch die Bilderrückschau im Kameramenu. Das Spart Akku und das Display blinkt nicht andauernd auf.

 

Aufnahme

Jetzt geht es um Aufnehmen der Bilder direkt! Hierbei müsst ihr eigentlich garnicht soviel anderes beachten. Ihr könnt euch genau so wie sonst eure Motive aussuchen und alles einstellen. Was aber wichtig ist: Ihr müsst alles im Manuellen Modus (M-Modus) einstellen damit sich während der Aufnahme kein Parameter der Belichtung ändert. Ich rate euch Außerdem alle Aufnahmen in RAW zu machen solang es die SD-Karte an Speicherplatz hergibt. Das gibt euch bei der Nachbearbeitung einen sehr viel größeren Spielraum um Schatten und Lichter wieder herzustellen. Da ihr die Bilder ja auf jedenfall bearbeiten werdet gibt es einfach kein Grund warum man die Bilder in JPG aufnehmen sollte.

Für die Aufnahmen im M-Modus gibt es natürlich auch noch ausnahmen. Wenn sich z.B. die Lichtverhältnisse drastisch verändern. Hier könnt ihr dann entweder mit der Blendenautomatik arbeiten oder regelt selbst im M-Modus die Belichtung nach. Manuelles nachregeln der Belichtung bedeutet aber, dass der Aufwand der Nachbearbeitung in Lightroom und LRTimeLapse größer wird. Wenn man jedoch alles richtig macht können damit grandiose Ergebnisse entstehen. Einfach mal ausprobieren und schauen was rauskommt!

Im nachfolgenden Video zeige ich euch außerdem die wichtigsten Schritte die ihr beachten müsst wenn ihr eine Zeitraffersequenz erstellen möchtet.

 

 


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